Klaus-Peter Jörns

Notwendige Abschiede

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 Ermutigung für Christen, eine eigene Gestalt 

des Glaubens zu leben


Eine Verabschiedung von biblischen Vorstellungen, 
die nicht mehr glaubwürdig sind

Nun schon in fünfter Auflage!
 
 
 
 

Klaus-Peter Jörns

Notwendige Abschiede

Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum.

416 Seiten. Geb.

€ 24,95 [D] / € 23,60 [A] / SFr 41,20

[3-579-06408-8]

Gütersloher Verlagshaus (Sept.) 2004. Fünfte Auflage (Juli) 2010

 

Bestellungen: Bei Ihrer Buchhandlung oder direkt über Gütersloher Verlagshaus

 
 
Das Unbehagen wächst – aber niemand ändert etwas. Das Christentum hat sich in antiken Glaubensvorstellungen verpuppt, findet nicht zu seiner ihm eingegebenen Imago. Gläubige Christen und selbst die Pfarrerschaft leben in einer gespaltenen Situation zwischen dem, was sie glauben sollen, und dem, was sie wirklich glauben. Um wieder glaubwürdig zu werden, bedarf es einer neuen Theologie und nicht nur der Wiederholung alter Denkmuster.
 
Klaus-Peter Jörns entfaltet in 8 Kapiteln eine veränderte Gestalt des christlichen Glaubens. Im Rückgriff auf die vielfältigen Wurzeln des Christentums und aufgrund der bitteren Lehren aus der friedlosen Geschichte der Religionen sieht es Jörns als notwendig an, dass wir uns von wichtigen Glaubensvorstellungen trennen: von einer absoluten Sonderstellung des Christentums und der Bibel unter den Religionen der Erde; vom Gedanken, erwählt zu sein; von der Gottebenbildlichkeit des Menschen und der Herabwürdigung der anderen Geschöpfe; von der Kriminalisierung des Todes als „der Sünde Sold“ und vom Verständnis der Hinrichtung Jesu als Sühnopfer, das Gottes Liebe zu uns erst möglich mache. Jörns setzt gegen dieses von einer Sünde- und Gehorsamskultur bestimmte Denken das Vertrauen auf die unbedingte Liebe Gottes, wie sie Jesus Christus als neuer Gott in die Welt gebracht hat.
 
Neue Aufgaben stehen an: Das Christentum muss sich im Rahmen einer universalen Wahrnehmungsgeschichte Gottes verstehen lernen, zu der alle Religionen gehören; ein Kanon aus den Kanons muss geschaffen werden, der die Weite und Schönheit Gottes spiegelt und dazu hilft, dass die Religionen sich gegenseitig auslegen.