Klaus-Peter Jörns

Rezensionen

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In der Süddeutschen Zeitung vom 7./8./9. April 2007 hat MARTIN URBAN das Buch von Klaus-Peter Jörns “Lebensgaben Gottes feiern” rezensiert. Der diensthabende Redakteur der SZ hat der Rezension die Sentenz des Apostels Paulus “Der Tod ist der Sünde Sold” als Überschrift gegeben und als Untertitel die Zeile hinzugefügt: “Ein protestantischer Theologe über das Abendmahl als überkommenes Blut- und Opferritual und eine alternative Liturgie”. Urban schreibt:

 
“Das Abendmahl ist das älteste christliche Ritual. Nicht spaltet die Konfessionen mehr als die Interpretation dessen, was am Abend vor der Hinrichtung Jesu geschehen und dann ritualisiert worden ist. Doch die Kirchen sind an neuen wissenschaftlichen Deutungen des Mahls nicht interessiert. Die katholische nicht, denn sie häte alles zu verlieren, und die evangelische Kirche in Detschland ebenfalls nicht, wie sie jüngst auf ihrem “Zukunftskongress” in Wittenberg gezeigt hat: Die theologische Forschung spielte bei der Veranstaltung, die eigentlich das “Profil” der Kirche schärfen sollte, keine Rolle.
 
Und doch ist es ein protestantischer Theologe, der seine Kirche immer wieder mahnt, “erst einmal unsere eigenen Traditionen kritisch zu analysieren. ... “